Everybody gets their spoon of sugar in their tea.
I am just wondering why everybody but me.
Everybody sleeps with their sweet dreams.
Today I woke up without any possibility.
Hold my breath,
Everything inside seems death,
Trying to heal that wound,
Knowing you're not around.
Take a last look
Before I close that book,
Wondering why
The feelings don't die.
Everybody knows how to act.
I am just the fool, that's the fact.
Everybody has someone by their side.
Me as well. But just in my mind.
Why can't you see it through my eyes?
Why is everything cold as ice?
Why can't I get behind?
What makes us so blind?
Hold my breath,
Everything inside seems death,
Trying to heal that wound,
Knowing you're not around.
Take a last look,
Before I close that book,
Wondering why,
The feelings don't die.
Freitag, 20. November 2015
Montag, 16. November 2015
Wir rotten uns alle gegenseitig aus
Das war mein Kommentar in der 10. Klasse auf die Frage meines damaligen Deutschlehrers, wo denn der Rest der ganze Klasse ist, als wir nur zu 8. in seinem Unterricht waren. Es ging gerade eine Erkältungswelle herum und irgendwie haben wir uns alle gegenseitig angesteckt.
Da hat er gelacht. Den ganzen Unterricht lang und bis zum Ende der 12. Klasse, als ich schon längst einen neuen Deutschlehrer hatte. Immer wenn wir uns auf dem Gang getroffen haben, hat er mich darauf angesprochen. Wie gut das doch sei. Was ich da gesagt habe.
Wir rotten uns alle gegenseitig aus.
Irgendwann später habe ich dann kapiert was ich da gesagt habe. Wir rotten uns alle gegenseitig aus. Nicht mit Erkältungsviren, sondern mit Hass, der Xenophobie, dem nicht endenden Streben nach Macht, dem Konsumwahn, der Intoleranz und dem Egoismus.
Wir ändern unser Profilbild im Facebook zu einer Frankreichflagge um Solidarität zu zeigen, sind gegen die Verbrecher, die man auf gar keinen Fall Menschen nennen darf, die nichts von Moral und Menschenrechten wissen und tagtäglich im nahen Osten gleiches vollziehen wie in Paris, aber irgendwie tun wir nichts dagegen
Was kann man den schon selbst machen?
Ist es sinnvoll, jeden Montag in einer Menschenmasse, einer anderen Menschengruppierung (Masse ist da nicht ganz treffend) gegenüerzustehen, getrennt von einer Kette von Polizisten und ein paar Absperrungen und DANN darauf loszuschreien, wie scheiße die Nazis doch sind und dass Refugees welcome sind?
Ein neues Profilbild kann das auch nicht ändern. Ebenso wenig die Bundeswehr. Die Bundeswehr mit ihren tollen Plakaten in der Stadt. Überall sieht man nur noch Camouflage und Sprüche wie "Krisenherde löschst du nicht durch abwarten und Tee trinken."
Ja, aber SO wird das auch nichts.
Wie lange ist die BW schon dort?
Wurden die Terroranschläge JEMALS besiegt?
Wie viele wirkliche Terroristen konnten "unschädlich" gemacht werde?
Wie viele Zivilisten sind bei Armeeaktionen umgekommen?
Wie viele Soldaten sind eines sinnlosen Todes gestorben?
Ja, man löscht keinen Krisenherd mit abwarten und Tee trinken, aber ein Feuer löscht man auch nicht, indem man für noch mehr Feuer sorgt. Feuer kann so leicht außer Kontrolle geraten.
Das Feuer ist doch schon außer Kontrolle geraten.
Wer kämpft jetzt gegen wem?
Wer kämpft mit welchen Waffen und wo?
Woher habe die Terroristen ihre Waffen und woher haben die, die den Terroristen die Waffen verkaufen die Waffen her?
Irgendwo sickert immer etwas durch. Irgendwo gibt es Amerikaner, Russen, Deutsche, wer auch immer, die mal eben dem "moderaten Rebellen" die Waffe in die Hand drücken, weil sie auch gegen das sind, wogegen die Armeen kämpfen.
Aber irgendwie muss ja das Gewehr aus der Hand des deutschen Soldaten in die Hand des IS Kämpfers kommen. Niemand will es gewesen sein.
Und was ist mit den tollen Supermächten, die ja jetzt alle den gleichen "Feind" haben?
Was ist mit der immer noch bestehenden Bipolarität zwischen Russland und den USA?
Wer ist jetzt der Gute, wer der Schlechte?
Interessiert das überhaupt?
Oder hat das gerade überhaupt zu interessieren?
Hat das schon jemals so wirklich interessiert?
Ich sehe einen Putin und einen Obama, die sich bei einer Krisenbesprechung, wie man die Menschheit eventuell noch retten kann, nicht einmal die Hand reichen. Eine Kanzlerin, die zwischen den Stühlen steht und sich entscheiden muss, wie sie jetzt handeln soll, aber irgendwie selbst nicht mit der ganzen Situation zurechtkommt.
Das kann niemand.
Was ist jetzt richtig?
Was sollen wir tun?
Gibt es irgendwann ein Ende?
Ein Ende in Frieden?
Ein Ende mit einem ganz großen Knall und alle sind tot?
Gibt es vielleicht doch einen Gott und diese Welt in der wir leben ist ein das ewig andauernde Fegefeuer, als Strafe dafür, dass die Menschen schon immer schlecht sind?
Wird es einen dritten Weltkrieg geben?
Ständig diese Fragen und ständig das Wissen, dass man selbst eh nichts ändern kann. Was getan wird sagen die anderen und auf einen Mob wütende Menschen hört eh niemand. Dabei bin ich nicht wütend. Ich bin einfach nur schockiert wohin es mit dieser wundervollen Welt gibt, mit so vielen Wundervollen Menschen, Ländern, Kulturen und Sprachen. Schockiert darüber wie alles zerstört wird.
Schockiert darüber, wie wir uns alle gegenseitig ausrotten.
Da hat er gelacht. Den ganzen Unterricht lang und bis zum Ende der 12. Klasse, als ich schon längst einen neuen Deutschlehrer hatte. Immer wenn wir uns auf dem Gang getroffen haben, hat er mich darauf angesprochen. Wie gut das doch sei. Was ich da gesagt habe.
Wir rotten uns alle gegenseitig aus.
Irgendwann später habe ich dann kapiert was ich da gesagt habe. Wir rotten uns alle gegenseitig aus. Nicht mit Erkältungsviren, sondern mit Hass, der Xenophobie, dem nicht endenden Streben nach Macht, dem Konsumwahn, der Intoleranz und dem Egoismus.
Wir ändern unser Profilbild im Facebook zu einer Frankreichflagge um Solidarität zu zeigen, sind gegen die Verbrecher, die man auf gar keinen Fall Menschen nennen darf, die nichts von Moral und Menschenrechten wissen und tagtäglich im nahen Osten gleiches vollziehen wie in Paris, aber irgendwie tun wir nichts dagegen
Was kann man den schon selbst machen?
Ist es sinnvoll, jeden Montag in einer Menschenmasse, einer anderen Menschengruppierung (Masse ist da nicht ganz treffend) gegenüerzustehen, getrennt von einer Kette von Polizisten und ein paar Absperrungen und DANN darauf loszuschreien, wie scheiße die Nazis doch sind und dass Refugees welcome sind?
Ein neues Profilbild kann das auch nicht ändern. Ebenso wenig die Bundeswehr. Die Bundeswehr mit ihren tollen Plakaten in der Stadt. Überall sieht man nur noch Camouflage und Sprüche wie "Krisenherde löschst du nicht durch abwarten und Tee trinken."
Ja, aber SO wird das auch nichts.
Wie lange ist die BW schon dort?
Wurden die Terroranschläge JEMALS besiegt?
Wie viele wirkliche Terroristen konnten "unschädlich" gemacht werde?
Wie viele Zivilisten sind bei Armeeaktionen umgekommen?
Wie viele Soldaten sind eines sinnlosen Todes gestorben?
Ja, man löscht keinen Krisenherd mit abwarten und Tee trinken, aber ein Feuer löscht man auch nicht, indem man für noch mehr Feuer sorgt. Feuer kann so leicht außer Kontrolle geraten.
Das Feuer ist doch schon außer Kontrolle geraten.
Wer kämpft jetzt gegen wem?
Wer kämpft mit welchen Waffen und wo?
Woher habe die Terroristen ihre Waffen und woher haben die, die den Terroristen die Waffen verkaufen die Waffen her?
Irgendwo sickert immer etwas durch. Irgendwo gibt es Amerikaner, Russen, Deutsche, wer auch immer, die mal eben dem "moderaten Rebellen" die Waffe in die Hand drücken, weil sie auch gegen das sind, wogegen die Armeen kämpfen.
Aber irgendwie muss ja das Gewehr aus der Hand des deutschen Soldaten in die Hand des IS Kämpfers kommen. Niemand will es gewesen sein.
Und was ist mit den tollen Supermächten, die ja jetzt alle den gleichen "Feind" haben?
Was ist mit der immer noch bestehenden Bipolarität zwischen Russland und den USA?
Wer ist jetzt der Gute, wer der Schlechte?
Interessiert das überhaupt?
Oder hat das gerade überhaupt zu interessieren?
Hat das schon jemals so wirklich interessiert?
Ich sehe einen Putin und einen Obama, die sich bei einer Krisenbesprechung, wie man die Menschheit eventuell noch retten kann, nicht einmal die Hand reichen. Eine Kanzlerin, die zwischen den Stühlen steht und sich entscheiden muss, wie sie jetzt handeln soll, aber irgendwie selbst nicht mit der ganzen Situation zurechtkommt.
Das kann niemand.
Was ist jetzt richtig?
Was sollen wir tun?
Gibt es irgendwann ein Ende?
Ein Ende in Frieden?
Ein Ende mit einem ganz großen Knall und alle sind tot?
Gibt es vielleicht doch einen Gott und diese Welt in der wir leben ist ein das ewig andauernde Fegefeuer, als Strafe dafür, dass die Menschen schon immer schlecht sind?
Wird es einen dritten Weltkrieg geben?
Ständig diese Fragen und ständig das Wissen, dass man selbst eh nichts ändern kann. Was getan wird sagen die anderen und auf einen Mob wütende Menschen hört eh niemand. Dabei bin ich nicht wütend. Ich bin einfach nur schockiert wohin es mit dieser wundervollen Welt gibt, mit so vielen Wundervollen Menschen, Ländern, Kulturen und Sprachen. Schockiert darüber wie alles zerstört wird.
Schockiert darüber, wie wir uns alle gegenseitig ausrotten.
Samstag, 24. Oktober 2015
Der Schmiss aus dem kuscheligen Bett ins kalte Wasser
"Wie sieht es eigentlich mit deinem Schauspielern aus?" oder "Hattest du jetzt schon wieder ein Vorsprechen?" oder "Wurdest du jetzt schon irgendwo angenommen??"
"Eeehm jaa, ich habe erstmal meine Bewerbungen für die Falckenberg und Potsdam abgeschickt, nächste Woche schicke ich dann die für die UdK ab. Und Joooooooaaaaaaar."
(Wobei, wenn mich jemand anderes in zwei Wochen fragt, schicke ich natürlich auch "nächste Woche" die Bewerbung für die UdK ab.)
Im Moment ist alles irgendwie recht gemütlich. Ich tüte fleißig Bewerbungen ein, überweise sofort, sofern ich ein wenig Geld übrig habe (was in letzter Zeit nicht oft ist) schon mal die Prüffgebühren für diverse Schulen, damit ich ENDLICH diese eine Bewerbung für die *insertanyschoolhere* abschicken kann, die schon so lange im Umschlag liegt und darauf wartet endlich zugeklebt zu werden, oder ich überlege immer noch, welche tollen Rollen ich noch in mein Repertoire aufnehmen kann.
Es ist alles recht gechillt so. Uni, Wochenende fängt am Mittwoch an, Theaterprobe im Theatrium, treffen mit einer neuen deutsch-spanischen Theatergruppe von der Uni (weil Romanistikstudium und so), meinen neuen allerbesten Freunden nicht mehr ganz nüchtern mit übertriebenem Pathos von meiner Leidenschaft erzählen.
Das übliche halt.
Im Januar geht es laut Plan ja erst weiter mit den Vorsprechen.
Falckenberg ist im Januar, die Everding, deren erste Bewerbungsfrist ich ja verpasst habe, hat auch die Vorsprechen im Januar, UdK weiß ich nicht, das Konservatorium erst im März und so weiter.
Potsdam beginnt ja auch erst im Januar. Das stand ja mal irgendwo.
Ab und zu schaut man aber trotzdem in das E-Mail Postfach und liest dann am 23. Oktober, dass man eingeladen wurde am 23. November an der Filmuniversität vorzusprechen.
Lustig, wenn man dies früh halb 6 liest, weil der Abend/die Nacht es angeboten hat, es endlich durchzuziehen und 24 Stunden wachzubleiben.
Dementsprechend lange hat es auch gedauert zu realisieren, dass der 23. November schon in 4 Wochen ist.
Jetzt habe ich endlich wieder eine präziesere Antwort auf die Fragen meiner Leute und bin wieder mitten im Vorsprechgewusel drinnen.
Schneller als gedacht.
"Eeehm jaa, ich habe erstmal meine Bewerbungen für die Falckenberg und Potsdam abgeschickt, nächste Woche schicke ich dann die für die UdK ab. Und Joooooooaaaaaaar."
(Wobei, wenn mich jemand anderes in zwei Wochen fragt, schicke ich natürlich auch "nächste Woche" die Bewerbung für die UdK ab.)
Im Moment ist alles irgendwie recht gemütlich. Ich tüte fleißig Bewerbungen ein, überweise sofort, sofern ich ein wenig Geld übrig habe (was in letzter Zeit nicht oft ist) schon mal die Prüffgebühren für diverse Schulen, damit ich ENDLICH diese eine Bewerbung für die *insertanyschoolhere* abschicken kann, die schon so lange im Umschlag liegt und darauf wartet endlich zugeklebt zu werden, oder ich überlege immer noch, welche tollen Rollen ich noch in mein Repertoire aufnehmen kann.
Es ist alles recht gechillt so. Uni, Wochenende fängt am Mittwoch an, Theaterprobe im Theatrium, treffen mit einer neuen deutsch-spanischen Theatergruppe von der Uni (weil Romanistikstudium und so), meinen neuen allerbesten Freunden nicht mehr ganz nüchtern mit übertriebenem Pathos von meiner Leidenschaft erzählen.
Das übliche halt.
Im Januar geht es laut Plan ja erst weiter mit den Vorsprechen.
Falckenberg ist im Januar, die Everding, deren erste Bewerbungsfrist ich ja verpasst habe, hat auch die Vorsprechen im Januar, UdK weiß ich nicht, das Konservatorium erst im März und so weiter.
Potsdam beginnt ja auch erst im Januar. Das stand ja mal irgendwo.
Ab und zu schaut man aber trotzdem in das E-Mail Postfach und liest dann am 23. Oktober, dass man eingeladen wurde am 23. November an der Filmuniversität vorzusprechen.
Lustig, wenn man dies früh halb 6 liest, weil der Abend/die Nacht es angeboten hat, es endlich durchzuziehen und 24 Stunden wachzubleiben.
Dementsprechend lange hat es auch gedauert zu realisieren, dass der 23. November schon in 4 Wochen ist.
Jetzt habe ich endlich wieder eine präziesere Antwort auf die Fragen meiner Leute und bin wieder mitten im Vorsprechgewusel drinnen.
Schneller als gedacht.
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Katha schreibt frei - wenn Menschenrechte auf einmal gar nicht mehr so cool sind
Gooott, was ist das jetzt schon wieder?
Ja, ich habe die ganze Zeit im Kopf, dass ich mehr schreiben muss. Ich habe die ganze Zeit Dinge im Kopf. Dinge im Kopf, die ich schon immer mal niederschreiben wollte. Natürlich auf einem Blog. Wo sonst?
Was soll das frei schreiben jetzt bedeuten?
tja, naja eigentlich heißt es Freewriting, aber Katha schreibt frei klang irgendwie poetischer und so.
Vom Freewriting habe ich hetue erfahren. An der Uni, in meinem Wahlfach, wofür ich dieses Semester Ethnologie gewählt habe. 5 Minuten lang einfach nur schreiben, was einem in den Kopf kommt zu einem bestimmten Thema oder einfach drauf los und schauen, was dabei rauskommt.
Deshalb werde ich den entstandenen Text auch so veröffentlichen, wie ich ihn halt geschrieben habe, egal ob er sprachlich so famos ist oder nicht. Leidglich Tippfehler und ganz krasse sprachliche Fehler werde ich korrigieren.
Zugegebenermaßen, das einzige, was mir an diesem Seminar gefallen hat.
Ich habe es wieder abgewählt. Angesichts der Tatsache, dass ich eigentlich im 1. Semester noch kein Wahlfach brauche, war das auch relativ einfach. Einfach die Modulanmeldung nicht abgeben. Ohne Konsequenzen.
Dabei klang das alles so toll. Ethnologie. Aktuelle Themen der Ethnologie. Menschenrechte.
Genau das, was man heutzutage brauch.
Aaaber es kam alles anders. Zwei Texte zum Burkaverbot vor die Nase und entweder war man a oder b. Also für das Burkaverbot, oder dagegen. Toll, wenn ich jetzt 'nen Text hatte, der nicht meine Meinung entsprochen hat? Das war ja zu 50% der Fall.
Ja, wir sollten auch bloß die Meinung des Autors wiedergeben. In einer Debatte. In einer inszenierten Debatte sozusagen.
Und alle fragen sich warum? Naja, ich frage mich warum? Warum eine Debatte inszenieren, mit inszenierten Meinungen und Argumenten, fremder Menschen, wenn man sich doch eine eigene Meinung dazu bilden kann. Oder im besten Falle eine hat?
Ich dachte, an der Uni ist das vorbei. Die Meinung wiederzugeben, die man im Unterricht beigebracht bekommen hat und gut ist. Wenn ich an Universität und Studenten (pardon, Studierende) denke, denke ich an Les Miserables, studentische Aufstände, Freigeister, Rebellion und Revolution, unbequeme Fragen. Aber nicht an das Lesen von Texten und auf den Argumenten des Autoren basierende Debatte zu führen und darauf noch irgendwie die Menschenrechte zu münzen.
Sehr schade, dass es so kommen musste. Ich habe mich mega darauf gefreut. Dahin werde ich aber nicht mehr gehen. Man hätte so viel tolles aus diesem Seminar machen können, aber leider ist das auch vom Dozenten Abhängig und vielleicht wäre es anders gekommen, wenn ich bei der Dozentin das Seminar gehabt hätte, mit der ich schon im E-mail Verkehr stand und nicht bei der Dame, die gerade in irgendetwas, was ich vergessen habe, promoviert und mich durch und durch an die eine ganz schlimme Mathenachhilfelehrerin, bei der ich damals zu Schulzeiten kurzzeitig Unterricht hatte, erinnert. Selbst die Diskussion, ob diese "Diskussion" zu den Menschenrechten sinnvoll wäre, wurde abgeblockt. (Nein, sie wurde nicht von mir initiiert)
Anders als einige, die mitten im Seminar gegangen sind (ich bilde mir jetzt mal ein, dass den Kommilitonen, die auch alle so viele Semester höher waren als ich, das Seminar eben so wenig zugesagt hat) bin ich bis zum Ende geblieben.
Aber wiederkommen werde ich nicht.
Vielleicht habe ich im nächsten Semester mehr Glück mit meinem Wahlbereich.
Ja, ich habe die ganze Zeit im Kopf, dass ich mehr schreiben muss. Ich habe die ganze Zeit Dinge im Kopf. Dinge im Kopf, die ich schon immer mal niederschreiben wollte. Natürlich auf einem Blog. Wo sonst?
Was soll das frei schreiben jetzt bedeuten?
tja, naja eigentlich heißt es Freewriting, aber Katha schreibt frei klang irgendwie poetischer und so.
Vom Freewriting habe ich hetue erfahren. An der Uni, in meinem Wahlfach, wofür ich dieses Semester Ethnologie gewählt habe. 5 Minuten lang einfach nur schreiben, was einem in den Kopf kommt zu einem bestimmten Thema oder einfach drauf los und schauen, was dabei rauskommt.
Deshalb werde ich den entstandenen Text auch so veröffentlichen, wie ich ihn halt geschrieben habe, egal ob er sprachlich so famos ist oder nicht. Leidglich Tippfehler und ganz krasse sprachliche Fehler werde ich korrigieren.
Zugegebenermaßen, das einzige, was mir an diesem Seminar gefallen hat.
Ich habe es wieder abgewählt. Angesichts der Tatsache, dass ich eigentlich im 1. Semester noch kein Wahlfach brauche, war das auch relativ einfach. Einfach die Modulanmeldung nicht abgeben. Ohne Konsequenzen.
Dabei klang das alles so toll. Ethnologie. Aktuelle Themen der Ethnologie. Menschenrechte.
Genau das, was man heutzutage brauch.
Aaaber es kam alles anders. Zwei Texte zum Burkaverbot vor die Nase und entweder war man a oder b. Also für das Burkaverbot, oder dagegen. Toll, wenn ich jetzt 'nen Text hatte, der nicht meine Meinung entsprochen hat? Das war ja zu 50% der Fall.
Ja, wir sollten auch bloß die Meinung des Autors wiedergeben. In einer Debatte. In einer inszenierten Debatte sozusagen.
Und alle fragen sich warum? Naja, ich frage mich warum? Warum eine Debatte inszenieren, mit inszenierten Meinungen und Argumenten, fremder Menschen, wenn man sich doch eine eigene Meinung dazu bilden kann. Oder im besten Falle eine hat?
Ich dachte, an der Uni ist das vorbei. Die Meinung wiederzugeben, die man im Unterricht beigebracht bekommen hat und gut ist. Wenn ich an Universität und Studenten (pardon, Studierende) denke, denke ich an Les Miserables, studentische Aufstände, Freigeister, Rebellion und Revolution, unbequeme Fragen. Aber nicht an das Lesen von Texten und auf den Argumenten des Autoren basierende Debatte zu führen und darauf noch irgendwie die Menschenrechte zu münzen.
Sehr schade, dass es so kommen musste. Ich habe mich mega darauf gefreut. Dahin werde ich aber nicht mehr gehen. Man hätte so viel tolles aus diesem Seminar machen können, aber leider ist das auch vom Dozenten Abhängig und vielleicht wäre es anders gekommen, wenn ich bei der Dozentin das Seminar gehabt hätte, mit der ich schon im E-mail Verkehr stand und nicht bei der Dame, die gerade in irgendetwas, was ich vergessen habe, promoviert und mich durch und durch an die eine ganz schlimme Mathenachhilfelehrerin, bei der ich damals zu Schulzeiten kurzzeitig Unterricht hatte, erinnert. Selbst die Diskussion, ob diese "Diskussion" zu den Menschenrechten sinnvoll wäre, wurde abgeblockt. (Nein, sie wurde nicht von mir initiiert)
Anders als einige, die mitten im Seminar gegangen sind (ich bilde mir jetzt mal ein, dass den Kommilitonen, die auch alle so viele Semester höher waren als ich, das Seminar eben so wenig zugesagt hat) bin ich bis zum Ende geblieben.
Aber wiederkommen werde ich nicht.
Vielleicht habe ich im nächsten Semester mehr Glück mit meinem Wahlbereich.
Montag, 5. Oktober 2015
Der erste Tag
So viele Leute, so viele neue Dinge, rauschen so schnell an dir vorbei, du kannst es nicht fassen.
Willst sie nur kurz festhalten und in Ruhe anschauen, da wollen sie schon weiter und reißen dich mit.
Weiter.
Kaum Zeit zum anschauen, neues wartet, altes siehst du kurz, dann ist es wieder weg.
Alles, an dem du gerne festhälst geht weiter, mal schauen, wann du es wiedersiehst.
Altes, was du nie wieder sehen willst, kurz da, dann wieder weg. Zum Glück. Du bist selbst ganz neu, nicht mehr alt. Das Alte soll das sehen und dann gehen.
Altes, was du gerne mal wieder sehen würdest, nicht weißt, ob du es wirklich willst, aber irgendwie schon. Es ist auch da. Da mittendrin. Wird es dich auch mal dorthin treiben?
Auch wenn du nicht lange bleiben willst. Du willst es schon, weil es ist mega. Geil. Famos.
Aber viel zu viel auf einmal.
Aber keine Pause. Du willst auch gar keine Pause machen.
Du willst weiter. Weitermachen. Weitertreiben. Weiter hinaus. Aber trotzdem mit etwas verbunden sein. Auch andere Verbindungen finden.
Alles ganz schnell. So viel. So schnell. So wunderbar.
Willst sie nur kurz festhalten und in Ruhe anschauen, da wollen sie schon weiter und reißen dich mit.
Weiter.
Kaum Zeit zum anschauen, neues wartet, altes siehst du kurz, dann ist es wieder weg.
Alles, an dem du gerne festhälst geht weiter, mal schauen, wann du es wiedersiehst.
Altes, was du nie wieder sehen willst, kurz da, dann wieder weg. Zum Glück. Du bist selbst ganz neu, nicht mehr alt. Das Alte soll das sehen und dann gehen.
Altes, was du gerne mal wieder sehen würdest, nicht weißt, ob du es wirklich willst, aber irgendwie schon. Es ist auch da. Da mittendrin. Wird es dich auch mal dorthin treiben?
Auch wenn du nicht lange bleiben willst. Du willst es schon, weil es ist mega. Geil. Famos.
Aber viel zu viel auf einmal.
Aber keine Pause. Du willst auch gar keine Pause machen.
Du willst weiter. Weitermachen. Weitertreiben. Weiter hinaus. Aber trotzdem mit etwas verbunden sein. Auch andere Verbindungen finden.
Alles ganz schnell. So viel. So schnell. So wunderbar.
Freitag, 2. Oktober 2015
Questions
Can you tell me what is wrong?
Can you tell me who's too strong?
Can you tell me how to breathe?
Or can you tell me where to leave?
Can you tell me when the night did come?
Can you tell me when the day was gone?
Can you tell me when it starts?
Or can you tell me when we went too far?
Who's just lying?
Who's now dying?
Who's now surviving?
How long we'll fight?
How cold ist the night?
How we'll get our rights?
Will we go now?
Do you know how?
Will we leave this place behind?
Can you tell me?
Can you tell me?
Can you tell me?
Just tell me!
Please.
Tell me!
Can you tell me who's too strong?
Can you tell me how to breathe?
Or can you tell me where to leave?
Can you tell me when the night did come?
Can you tell me when the day was gone?
Can you tell me when it starts?
Or can you tell me when we went too far?
Who's just lying?
Who's now dying?
Who's now surviving?
How long we'll fight?
How cold ist the night?
How we'll get our rights?
Will we go now?
Do you know how?
Will we leave this place behind?
Can you tell me?
Can you tell me?
Can you tell me?
Just tell me!
Please.
Tell me!
Donnerstag, 13. August 2015
Das Sommerloch
Ja, nothing to do here, würde ich mal sagen.
Pferd und ich sind umgezogen, meine Mitbewohner und ich haben schon unsere Trinkfestigkeiten verglichen, "ab und zu" wird auch mal gearbeitet, aber ja. Das war's eigentlich auch schon.
Ich habe die Zeit genossen, in der ich so lange schlafen kann wie ICH es will, in der ich dann in der Küche stehe und überlege, ob ich jetzt Frühstück oder Mittag esse, Zeitung lese, Musik mache, schreiben, mit Freuden treffen und so weiter.
Jetzt ist die Luft raus.
Entweder die Leute sind einfach weggefahren, oder die Schule beginnt für sie bald. Jetzt hänge ich hier so rum und weiß nicht, was ich tun soll. Ich kann mich für nichts mehr aufraffen.
"Geistig eigetrocknet" umschreibt meinen derzeitigen Zustand denke ich perfekt.
Und dabei wollte ich doch nach der Schule doch so viel machen. Dinge, für die ich keine zeit hatte, Dinge, die in der Schule nur kurz umrissen wurden und die ich dann vertiefen wollte.
Ja, nichts ist.
Jetzt bin ich endlich frei und doch irgendwie gefangen. Dabei hält mich ja nicht wirklich etwas gefangen. Ich könnte tun und lassen, was ich will, aber ich tue es nicht.
Was für ein verkackte Lage das ist.
Jetzt warte ich wieder darauf, dass die Uni beginnt. Ja, ich gehe zur Uni. Immatrikuliert bin ich schon. Irgendwas musste ich ja tun. Zumindest spürte ich den "leichten" Druck in meinem Rücken sehr gut, dass ich doch bitte etwas tun soll.
Ja und wieder warte ich auf etwas.
Nicht auf Freitag, sondern auf Oktober.
Pferd und ich sind umgezogen, meine Mitbewohner und ich haben schon unsere Trinkfestigkeiten verglichen, "ab und zu" wird auch mal gearbeitet, aber ja. Das war's eigentlich auch schon.
Ich habe die Zeit genossen, in der ich so lange schlafen kann wie ICH es will, in der ich dann in der Küche stehe und überlege, ob ich jetzt Frühstück oder Mittag esse, Zeitung lese, Musik mache, schreiben, mit Freuden treffen und so weiter.
Jetzt ist die Luft raus.
Entweder die Leute sind einfach weggefahren, oder die Schule beginnt für sie bald. Jetzt hänge ich hier so rum und weiß nicht, was ich tun soll. Ich kann mich für nichts mehr aufraffen.
"Geistig eigetrocknet" umschreibt meinen derzeitigen Zustand denke ich perfekt.
Und dabei wollte ich doch nach der Schule doch so viel machen. Dinge, für die ich keine zeit hatte, Dinge, die in der Schule nur kurz umrissen wurden und die ich dann vertiefen wollte.
Ja, nichts ist.
Jetzt bin ich endlich frei und doch irgendwie gefangen. Dabei hält mich ja nicht wirklich etwas gefangen. Ich könnte tun und lassen, was ich will, aber ich tue es nicht.
Was für ein verkackte Lage das ist.
Jetzt warte ich wieder darauf, dass die Uni beginnt. Ja, ich gehe zur Uni. Immatrikuliert bin ich schon. Irgendwas musste ich ja tun. Zumindest spürte ich den "leichten" Druck in meinem Rücken sehr gut, dass ich doch bitte etwas tun soll.
Ja und wieder warte ich auf etwas.
Nicht auf Freitag, sondern auf Oktober.
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